- Errichtung des Seniorenzentrums

Die Realisierung des Seniorenzentrums mit Pflegeheim sowie betreutem und barrierefreiem Wohnen befindet sich in Planung. Somit haben unsere Senioren die Möglichkeit, ihren Lebensabend in ihrer angestammten Heimat zu verbringen und gleichzeitig bedarfsgerecht versorgt zu sein.

In unserem Ort gibt es mehr als 2.000 Einwohner, die älter als 50 Jahre sind. Viele von ihnen wohnen bereits den überwiegenden Teil oder Ihr ganzes Leben in Wettstetten. Im Alter wird es schwieriger, die alltäglichen Aufgaben zu bewältigen, erst recht, wenn man ein Haus mit Garten besitzt.

Deswegen soll für unsere Bürger die Möglichkeit bestehen, auch ihren Lebensabend am angestammten Ort zu verbringen.

Da nicht jeder in der Lage ist, sich eine solche Wohnung zum üblichen Marktpreis zu leisten, ist es unser Ziel, hier einen Teil der Wohnungen sozial verträglicher anzubieten. Ein entsprechendes Konzept, das wir aufgrund bestehender Förderprogramme angedacht haben, wird mit der Regierung von Oberbayern zu erarbeiten sein und zum Ziel führen.

 

- Schaffung zusätzlicher Altentagespflegeplätze

Zur Erfüllung der Nachfrage bedarf es zusätzlicher Altentagespflegeplätze, deren Schaffung zusammen mit einem Träger angestrebt wird.

Die Altentagespflegestation der Caritas bei uns ist gut ausgelastet, allerdings defizitär. Dies liegt daran, dass ein kostendeckender Betrieb erst ab einer bestimmten Zahl von Pflegeplätzen möglich ist.

Aus diesem Grund ist es sowohl Ziel des Trägers als auch der Freien Wähler Wettstetten, hier neue Plätze zentrumsnah zu schaffen.

 

- Barrierefreie Gehwege

Im Zuge notwendiger Arbeiten an Gehwegen sollen diese nach und nach barrierefrei gestaltet werden.

Unsere Gehwege stammen überwiegend noch aus Zeiten, in denen der Begriff der Barrierefreiheit noch unbekannt war. Aufgrund der stetig wachsenden Zahl unserer älteren Mitbürger, die möglichst lange zu Fuß im Ort unterwegs sein wollen, ist es erforderlich, diese Gehwege an den Straßeneinmündungen abzusenken. Dies erleichtert sowohl den Senioren als auch den jungen Eltern mit ihren Kinderwägen das Fortkommen im Ort.

Da es wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, jeden Gehweg isoliert abzusenken, erfolgt dies nach und nach im Rahmen ohnehin notwendiger Unterhaltungsmaßnahmen.